SCHEIBE - „ 5 Rosen für Scheibe“

Bgm.-Prechtl-Straße

Als Teil des Projekts unternahm die Klasse einen Unterrichtsgang in den Stadtteil Scheibe. Bereits im Vorfeld bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht gewissenhaft auf den Ausflug vor. Man erfuhr einiges über die Geschichte des Stadtteils, um anschließend Berichtenswertes über „die Scheibe“ zusammenzutragen und es sich gegenseitig vorzustellen. Eine Schülerin interviewte zum Beispiel ihren Großvater, der noch im ehemaligen Reichsausbesserungswerk tätig gewesen war. Er gab bereitwillig Auskunft. Einige recherchierten in alten Ausgaben der Zeitung „Der Neue Tag“ den Abriss der Werkstattgebäude des späteren Eisenbahnausbesserungswerkes. Andere machten sich im Internet schlau über das heute an gleicher Stelle errichtete Gewerbegebiet. Schließlich begab sich die Gruppe junger Experten zu Fuß vor Ort. Die Schülerinnen und Schüler bekamen die letzten Zeugen einer Epoche Stadtteilgeschichte zu sehen: das dort einzig verbliebene (Verwaltungs-) Gebäude und eine große, schwarz glänzenden Dampflokomotive. Skizzen wurden als Inspirationsquelle für den zu entwerfenden Kanaldeckel angefertigt. Auf dem Rückweg zur Schule über die „Drehscheibe“ besuchte die Klasse dann noch das Stadtarchiv. Dort brachte sie zur allgemeinen Verwunderung in Erfahrung, dass ein Stück fruchtbares Ackerland vor den Stadttoren Weidens längst vor seiner industriellen Nutzung schon „in den Scheiben“ genannt worden war.

Autoren: Schülerinnen und Schüler Klasse 7b, Diana Götzl