MOOSBÜRG - „Herz aus Glas“

Moosbürgerstraße

„Nahezu spielerisch haben wir zunächst aus Teilen eines Plastiklineals, das wir zerbrochen hatten, ein Herz gelegt. Diese Form erinnerte uns an eine Geschichte, die vom Firmenschlot der längst aufgelösten Firma Detag handelt. Aus dem Kamin stiegen einst regelmäßig Rauchwolken auf. Entsprechend deren Größe konnten die Anwohner ablesen, wie spät es ist. Sie konnten sprichwörtlich ihre Uhren nach den Rauchwolken stellen. Dass die zur Herzform gelegten Bruchstücke auch gut zu einer ebenfalls in Moosbürg niedergelassenen Porzellanfabrik mit Tradition passten, bestärkte uns in unserer Motivfindung. Wir hinterlegten die Wolke noch durch ein Zifferblatt, das uns für den unweit gelegenen Bahnhof charakteristisch erschien und vervollständigten die Darstellung um einen Fabrikschornstein. Die ursprünglich vorhandenen Zeiger ließen wir weg, um durch die Abwesenheit von Zeit „Ewigkeit“ zu verdeutlichen.“

Autorinnen: Evelyn Schlegel und Viktoria Wiesinger (Klasse 10a)